STARTSEITE Download Interreligiöse Erziehung Interreligiöse Kindererziehung Islamische Kindererziehung Ramadan in der Kita GALERIE INTERRELIGIÖSE ERZIEHUNG DIY GESCHENKIDEEN Blog unterstützen BLOG Blogbeiträge Deutsch & Türkisch Meryem & Maria Kinder Nachbarschaft Gastbeiträge Login! TÜRKÇE STARTSEITE Download Interreligiöse Erziehung Interreligiöse Kindererziehung Islamische Kindererziehung Ramadan in der Kita GALERIE INTERRELIGIÖSE ERZIEHUNG DIY GESCHENKIDEEN Blog unterstützen BLOG Blogbeiträge Deutsch & Türkisch Meryem & Maria Kinder Nachbarschaft Gastbeiträge Login! TÜRKÇE Mein Vater kam vor 41 Jahren, im Jahr 1979, als Ringer nach Deutschland. Jahrelang kämpfte er für den renommierten Schifferstadter Ringerverein VfK, der als Hochburg des Ringens galt und stolze zehnmal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewann. Mein Vater gehörte zu den legendären Kirkpinar-Ringern, die für ihren Einsatz und ihre Ausdauer bekannt sind. Wir Kinder wuchsen mit seinen spannenden Geschichten aus der Ringerwelt auf, und viele nannten uns stolz „Pehlivanın kızları“ – die Töchter des Ringers. Doch hinter seinem Erfolg steckte harte Arbeit und ein eiserner Wille. Meine Mutter sah ihn damals kaum. Tagsüber arbeitete er als Lkw-Fahrer, um die Familie zu versorgen, und abends stand er auf der Ringermatte, trainierte und kämpfte um seine Ziele. Er musste alles geben, um erfolgreich zu sein – und wir waren immer stolz auf ihn. Er kam mit allen Kulturen und Religionen zu recht. Als wir klein waren sagte er zu uns “Es ist egal, wer man ist, woher man kommt, hauptsache man ist ein guter Mensch. Haltet euch fern von Menschen, die euch verletzen” Auch meine Mutter teilte diese Offenheit. Sie kam 1980, mit gerade einmal 20 Jahren, nach Deutschland. Oft erzählt sie mir von ihren Anfängen hier: „Ich hatte niemanden außer meiner Oma.“ Aber ihre „Oma“ war nicht ihre leibliche Großmutter – es war ihre deutsche Nachbarin. Von ihr lernte sie vieles, und diese besondere Verbindung hat unsere Familie geprägt.